Anfang Juni versuchten mehrere Personen der rechtsextremen „Identitären Bewegung“, das DGB-Gewerkschaftshaus in Stuttgart zu besetzen. Durch ein aufgespanntes Transparent sollte den Gewerkschaften die Mittäterschaft an dem hinterhältigen Angriff auf einen Demonstrationsteilnehmer am Cannstatter Wasen unterstellt werden. Doch für Gewerkschaften ist eines ganz klar: Gewalt kann, war und darf niemals ein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele sein. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter stehen für demokratische Grundwerte und friedlichen Protest.
Deshalb fand einige Tage später eine Kundgebung statt. Das Motto: Demokratie stärken und schützen. Aufgrund der Hygienestandards war die Teilnehmendenzahl auf 100 Personen begrenzt. Viele Beschäftigte sprachen per Videobotschaften und über die Sozialen Medien ihre Solidarität aus.