Tarifvertrag für Werkstudierende bei Continental

Bericht aus Geschäftsstelle FrankfurtWerkstudierende werden an den Standorten von Continental oft als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt, ohne dass die dabei auch für sie geltenden tariflichen Bestimmungen eingehalten werden.

1. November 20191. 11. 2019


Werkstudierende werden an den Standorten von Continental oft als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt, ohne dass die dabei auch für sie geltenden tariflichen Bestimmungen eingehalten werden. So sind Dinge wie eine ordentliche Eingruppierung, tarifliche Urlaubstage, die tariflichen Sonderzahlungen oder sogar die Lohnfortzahlung an Feiertagen für Werkstudierende nicht selbstverständlich.

In mehreren Gesprächsrunden an den Standorten in Rödelheim und in Karben haben die Kolleginnen und Kollegen ihre betriebliche Situation geschildert. Die meisten Werkstudierenden identifizieren sich mit ihrer Tätigkeit und lobten den kollegialen Umgang an den Continental-Standorten. Alle empfanden es aber als ungerecht, dass sie bei vielen Regelungen schlechter gestellt sind als die anderen Beschäftigten des Konzerns.

Die IG Metall hat sich daher dazu entschieden, auf Konzernebene erste Verhandlungen über tarifliche Regelungen für die Werkstudierenden zu führen.

Unsere Kernforderungen sind:

  • Eingruppierung aller Werkstudierenden mindestens in die Entgeltgruppe E1,
  • automatische Höhergruppierung in Abhängigkeit der Beschäftigungsdauer,
  • bei höherwertigen Tätigkeiten soll auch eine höhere Entgeltgruppe möglich sein,
  • tariflicher Anspruch auf Urlaub und Urlaubsgeld und
  • Werkstudierende sollen in Zukunft bei Bewerbungen wie interne Bewerber behandelt werden.
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