Die Arbeitszeiten sind heute sehr weitgehend an den betrieblichen Bedarf angepasst. Beschäftigte arbeiten hochflexibel zum Vorteil der Unternehmen. Diese flexibilisieren so ihre Produktion, senken die Kosten und verbessern die Marktpräsenz.
Die Mehrheit der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie arbeiten länger als vertraglich vereinbart. 49 Prozent arbeiten samstags und 25,1 Prozent auch am Sonntag, 27,3 Prozent auch mal in der Freizeit. Selbst Extreme, wie Überschreiten der zulässigen Arbeitszeit (20,8 Prozent), Arbeit ohne planbare Arbeitszeiten (16,5 Prozent) und Ruhezeitverletzungen (11 Prozent), kommen häufig vor. Lediglich 14 Prozent der Beschäftigten müssen keine Flexibilitätsanforderungen erfüllen.
Oft muss deshalb das Privatleben der Beschäftigten hinten anstehen. Mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit kann Beschäftigte gegen Überforderung und Belastungen schützen. Zeitweise Verkürzung der Arbeitszeit sichert, dass persönliche Interessen und Verpflichtungen nicht unter die Räder kommen.
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